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DORNWITTCHEN – Das total verdrehte Märchenspektakel

Improtheater für Kinder

Das Ensemble will die guten alten Märchen für die Kinder wieder auf die Bühne bringen. Was aber, wenn sich keiner mehr so richtig erinnern kann? Dann müssen sie sich eben etwas einfallen lassen und wer weiß – vielleicht können ja die ZuschauerInnen helfen?

 

Künstlerische Leitung

Karolin Benker
Regie

Regisseurin

  • Karolin Benker
    Regie

Besetzung

Brigitte Weber
Andreas Protte
Naiirika Soleimani
Daniel Largé
Lisa Piliute
Hendrik Flock
Alexander Zamzow
Rebecca Hümmer
Marian Hümmer Kozik
Naiirika Soleimani
Brigitte Weber
Naomi Meixner
Nicolas Dreher
Teresa Schraufstetter
  • Brigitte Weber
  • Andreas Protte
  • Naiirika Soleimani
  • Daniel Largé
  • Lisa Piliute
  • Hendrik Flock
  • Alexander Zamzow
  • Rebecca Hümmer
  • Marian Hümmer Kozik
  • Naiirika Soleimani
  • Brigitte Weber
  • Naomi Meixner
  • Nicolas Dreher
  • Teresa Schraufstetter

Pressestimmen

SCHRÄG, KOMISCH UND VERDREHT
Zum Mitmachen und Mitlachen: Die Aufführung "DORNWITTCHEN" im Theater Ensemble
Würzburg
Der kleine Theaterraum des Theater Ensemble am Würzburger Bürgerbräugelände ist mehr als gefüllt, sogar auf dem Boden sitzen noch Zuschauer. "Wir haben richtig lange geprobt", ruft eine der Schauspielerinnen, die bereits auf der Bühne stehen. Manchmal konnte sich das Team nicht einigen, wie das Stück weitergehen soll. "Deshalb fragen wir immer wieder die Zuschauer", erklärt Carolin Benker, die Regie bei dem Kinderstück "Dornwittchen - das total verdrehte Märchenspektakel" geführt hat. Und los geht's mit dem Märchen "Die drei kleinen Schweinchen".
ROTKÄPPCHEN UND ROLF ODER WOLF
Wer gedacht hat, die Schauspieler spielen nun das bekannte Volksmärchen, der hat sich getäuscht. Es wird gerappt, getanzt und gesungen. Besonders die Oberrapperin (Theresa Schraufstetter) legt sich ins Zeug. Immer wieder ruft das Oberschweinchen (Brigitte Weber) die Zuschauer zum "Schweinebeat" auf. Sie sollen klatschen und stampfen was das Zeug hält. Zum Schluss wird der Wolf Vegetarier und die Schweine brauchen keine Angst mehr vor ihm zu haben.
Es folgt "Rotkäppchen" mit einer wunderbar komischen Lisa Piliute in der Hauptrolle. Die übrigen Schauspieler geben derweil den Wald, das Moos, die Schmetterlinge, die Vögel, indem sie bemalte Pappschilder mit Blättern oder Vögeln in die Höhe halten. "Der Wald ist gar nichts für mich", jammert Rotkäppchen, erkennbar an ihrem roten Fahrradhelm. "Keine Straßenbahn, nur Insekten..." Zu blöd, dass sie zur Großmutter laufen muss. "Wie könnte ich das Rotkäppchen ablenken, um an ihren Korb zu kommen", fragt der böse Wolf oder Rolf (Andreas Protte) die Kinder. Schon schnellen die Finger in die Höhe: Mit einem Auto, einem Vogel oder einem Lutscher, schlagen die Kinder vor.
Das Stück ist ziemlich schräg, die Kostüme sind bunt und ein bisschen geschmacksfrei, es
wird viel gesungen, gerne auch falsch, und noch mehr getanzt. Vor allem bei "Hänsel und Gretel" gibt es viele schräge Gesangseinlagen. Der jüngste Schauspieler des Ensembles, der sechsjährige Marian Hümmer-Kozik, gibt den Hänsel, Nairika Solemani spielt die Gretel. Auch hier endet das Stück nach den Wünschen des Publikums, denn die Hexe möchte nicht in den Ofen geschoben werden.
LEGENDÄR: TANZ DER VERGIFTUNG
Das letzte Märchen ist "Schneewittchen". Und weil Zwerge fehlen, dürfen Kinder aus dem Publikum mit auf die Bühne. Ruckzuck gibt es nicht nur sieben, sonder zwölf motivierte Zwerge. Sie laufen brav hinter dem Oberzwerg über die Bühne. Daniel Large spielt das Schneewittchen so lustig und sorgt vor allem mit seinem "Tanz der Vergiftung" für viele Lacher. "Keine Küsse, wenn ich nicht bei Bewusstsein bin", sagt er als Schneewittchen immer wieder.
Zu guter Letzt dürfen sich die Zuschauer eine Zugabe wünschen. Sie entscheiden sich für "Rumpelstilzchen". Nach einer Stunde ist die schräg-komische Reise durch die Welt der Märchen zu Ende. Es gibt viel Applaus für den Klamauk und glückliche Kinder, denen das Stück richtig Spaß gemacht hat.

Karten und weitere Infos unter: 0931-44545