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DIE SCHARIA-SHOW

Mit dem Kasper und der Gretel und dem Scharia

Die SCHARIA-SHOW mit dem Kasper und dem* Scharia und der Gretel und auch mindestens einem Mullah-Joker.
Die GRETEL-Frage: Mit oder ohne Kopftuch? Das wird in der Show das Publikum entscheiden-vielleicht entscheidet das aber auch die Scharia-vs-Grundgesetz-Klatsche des Kasper.
Soviel sei schon mal verraten: Es wird sehr lustig… und als Extra noch ein superlustiges Quiz!
…PS brandaktuellst aus dem Scharia-Kaschperltheater:
Wie während einer der Januar-2020-Vorstellungen rauskam, fährt doch die Gretel im HÜHNERSTALL mit KOPFTUCH CABRIO – und da hat die Scharia recht:
Sie ist na ALTE UMWELTSAU!
Auch demnächst immer wieder mal im Spielplan mit neuesten Einblicken in die greengedealte Tiefenpsyche der ast- und kasperreinen Lupendemokrat*innen…

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Pressestimmen

KASPER-TRASH AT ITS BEST
Trotz „Tri-Tra-Trulala“ war die Scharia-Polizei nicht zugegen. Und auch die Ordnungshüter der christlichen Wertegemeinschaft suchte man auf der Seite der Premierenbesucher der „Scharia-Show“ im Theater Ensemble vergebens. Die Glaubenswächter jeglicher Couleur hätten auch nichts Verwerfliches finden können in den knapp 60 Minuten Kasperletheater, die Regisseur Andreas Büettner mit seinem vierköpfigen Team zur flotten Aufführung brachte.
Mag die Provokation wohl im Titel des Abends angelegt sein, in der Umsetzung auf der Studiobühne war aus einer sensationsheischenden Show nicht mehr als eine gefällige Burleske geworden, die alle möglichen (religiös konnotierten) Konflikte lieber verniedlicht oder gar weglacht, als sie inhaltlich zu führen oder szenisch auszutragen.
Das ist natürlich der freiwillig gewählten Form des Kasperletheaters geschuldet, die in ihrem typisierten und historisch gewachsenen Figurenkosmos um Kasper (Alexander Zamzow) und Gretel (Lucrecia Basualdo), sowie in den ritualisierten Floskeln („Seid ihr alle da?) und Gesten („Da kriegst Du eins!“) ohnehin wenig Freiraum lässt. Und weil die vom Kasper geladenen Gastfiguren, die „Scharia“ (Adriano Henseler), sowie „Die Bibel“, „Die gewaltfreie Kommunikation“, „Der Schiri“ (alle Daniel Large) ihre Freiheiten allenfalls spärlich nutzen, entstehen auf der Bühne weder Reibung noch Widerspruch.
Ob das der inhaltlichen Beratung durch den Exil-Iraner Baset Soleimani oder einer freiwilligen Selbstbeschränkung geschuldet ist, muss offen bleiben. Stattdessen sind die Klatschpappen im Dauereinsatz („Nimm das“), bis unweigerlich alles auf den vermeintlichen Höhepunkt, das Scharia-Quiz mit Fragen zum religiös korrekten Verhalten, zusteuert.
Dann ist endlich das Niveau vormittäglicher oder vorabendlicher TV-Ratesendungen erreicht und der Show-Charakter erfüllt oder endgültig ad absurdum geführt.
Für unsere westlichen Sehweisen Kasper-Trash at its Best, für Augen aus dem Orient vermutlich alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Manfred Kunz, MainPost Januar 2019

Karten und weitere Infos unter: 0931-44545