MARS UNTER Sci-Fi-Komödie von Jannik Pitt
In einem viel zu engen Habitat lebt eine zusammengewürfelte Besatzung, isoliert von der Außenwelt. Der Grund könnte eigentlich klarer nicht sein – sie sind die ersten Erdbewohner, die auf dem Mars gelandet sind. Gäbe es da nicht den kleinen Haken, dass die Missionsleitung ihnen nicht verraten will, ob die Mission tatsächlich echt ist oder sie sich doch nur auf der Erde befinden. Während es vor dem Fenster zumindest wirklich so aussieht wie auf dem roten Planeten, gibt es drinnen einige Unannehmlichkeiten: zu harte Matratzen, schlechter Kaffee, die ständige Beobachtung durch die dilettantische Vertretung der Missionsleitung und zu allem Übermaß auch noch eine Saboteurin. Das macht den fünf Besatzungsmitgliedern – einem fortschrittsversessenen Arzt, einem nihilistischen Kommandanten, einem in seinen Kartoffeln verlorenen Botaniker, einer autoritätshörigen Soldatin und einer zweifelnden Ingenieurin – ganz schön zu schaffen.
Ist also alles echt oder nicht? Was bedeutet menschlicher Fortschritt? Und was machen Isolation und Kontrollverlust mit Menschen, die einander nicht ausweichen können? Viele Fragen, die das Habitat ebenso wie das Verhältnis von Realität und Sinn unweigerlich auf einen Ausnahmezustand zusteuern lassen. Auf dem Weg dahin eröffnet sich ein Blick in eine nicht allzu ferne Zukunft.
